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BERICHT: NSV Gelb-Weiß Görlitz : FC Stahl Riesa 98
Obwohl die Ansetzung Freitag 18.30 Uhr für ein Auswärtsspiel mit
dieser Entfernung ungünstig war (selbst in unserer großartigen
Sportstadt gehen noch ein paar Leute arbeiten) dachten wir uns, man
könnte es mal mit einem Bus versuchen, mal sehen wie das Interesse
so ist.
Der Kneiper vom Bürgergarten hatte extra auf seine Mittagspause
verzichtet, so dass die Getränkeversorgung bis zur Abfahrt 15.00
Uhr durchgehend gesichert war, nachdem sich die ersten Leute so
gegen 11.00 Uhr in der Lokalität eingefunden hatten.
Nach und nach füllte sich die Kneipe und gegen 14.30 Uhr musste die
Fahrkartenausgabe vermelden: Bus restlos ausverkauft!
So blieben dann einige Leute auf der Strecke
Info an alle fürs nächste Mal:
Zeitig genug Karte kaufen = Platz im Bus.
Mit reichlich Verpflegung ausgestattet (die bei den meisten, wie
eigentlich immer, natürlich nicht bis zum Zielort reichte) ging`s
dann pünktlich los. Alle waren gespannt wie sich unsere neue (alte)
Truppe in Görlitz verkaufen würde. Ansonsten verlief die Fahrt
reibungslos wie immer, nur das diesmal mit Erotik aufgrund
mangelnder weiblicher Beteiligung nicht viel los war. Vorm Stadion
angekommen und ausgestiegen konnte erfreulicherweise festgestellt
werden, dass sich fast alle Insassen in einem Zustand befanden, der
eine Wahrnehmung des Spiels über volle 90 min zulassen sollte.
Also Karte geholt, kurz am Bierwagen ausgeruht, dann die Beflaggung
im Fanblock durchgeführt, der wirklich äußerst Auswärtsfanfreundlich
ist (kleiner Extraservice für unsere Freunde von Dynamo, wenn ihr
in 2-3 Jahren auch dort spielt). Angefeuert von immerhin 100
Riesaern ging`s dann unter Leitung eines grottenschlechten Dresdner
(!) Schiri-Trios los.
So viel zum Spiel: Nach vorne lief bei uns so gut wie gar nichts,
zwei magere Torchancen. Hinten standen wir relativ sicher, gefährlich
wurde es bei Standards gegen uns. Der Gegentreffer
bezeichnenderweise ein Freistoß kurz vorm Pausentee. Kurz vor
Spielende zündelten auch die einheimischen Fans einige Rauchbomben.
Dennoch wurde unsere Mannschaft mit La-Ola verabschiedet, die
Spieler abgeklatscht. Dann wurde abgeflaggt, noch ein paar Sätze
mit den Spielern gewechselt und zurück zum Bus. Dort hatten sich
einige Görlitzer versammelt, die uns anscheinend unter Applaus
verabschieden wollten. Doch wie aus dem nichts tauchte eine nicht
ganz genau zu bestimmende Anzahl von Oberförstern auf, die uns mit
übelsten Drohgebärden in den Bus verwiesen. So fuhren die schönsten
Jungs aus der Stahlwerkerstadt wieder Richtung Heimat (kurzes
Auftanken unterwegs inbegriffen).
Fazit insgesamt:
Super-Beteiligung (gegen Auerbach 2 Busse ???), gut mitgespielt,
Polizei hat sich bis auf die Aktion am Bus angenehm zurückgehalten,
keine nennenswerten Zwischenfälle.
Pädagoge, Riesaer Jungs
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